Bella und Bello: Problematische Begegnungen

Bella und Bello:

Problematische Begegnungen

 

Blog zu meinen Erfahrungen als Hundetrainer. In diesen Berichten sind die Hauptdarsteller immer Bella (Mensch) und Bello (Hund). Das Thema dieses Blogs: 

Problematische Begegnungen

 

 

 

 

 

 

 

Situation

Bella traut sich seit einiger Zeit nicht mehr, andere Hundehalter mit ihrem Bello an der Leine zu kreuzen. Angefangen hat das Ganze vor 3 Monaten. Davor war das nie ein Problem! 

Dieses entstand erst, als ein grosser schwarzer Hund um die Ecke kam und ihren Bello anknurrte und verbellte. In dieser Situation hat sich Bello nicht zurückgehalten und reagierte mit extremer Aggressivität. Seither ist nichts mehr gleich! Bei jeder neuen Begegnung beginnt Bello wieder zu "pöbeln".

 

Problem

Jede Begegnung wird zum Spiessrutenlauf. Deswegen machen Spaziergänge keinen Spass mehr. Sie machen nur noch Stress. Bella verliert immer mehr das Vertrauen in ihren Hund. Während des Spaziergangs scannt Bella permanent die Umgebung. Immer auf der Hut, dass nicht irgendwo ein «Problem» auftaucht. Diese nervöse und angespannte Haltung von Bella spürt Bello und verunsichert ihn. Deswegen entwickelt sich die Beziehung immer mehr zu: «Der (Bello), der mit dem Menschen geht.» 

Mit jedem Tag verkrampft sich die Mensch-Hund-Beziehung mehr. Die Spirale beginnt sich für Bella mit ihrem Bello immer mehr ins Elend zu drehen. Negative Bemerkungen von anderen Hundehaltern sind in dieser Situation auch nicht förderlich. Darum beginnt Bella nun ihre Spaziergänge an Orten durchzuführen, wo sie bestimmt niemandem begegnet und sie niemand kennt. Sollte dann doch ein «Problem» auftauchen, weicht sie mit ihrem Bello grossräumig oder fluchtartig aus. Mit dem Ausweichen lernt weder der Mensch noch der Hund etwas.

 

Erklärung

Es ist eine typische Zeiterscheinung vieler Menschen, sich einem Problem nicht mehr stellen zu können. Sie weichen lieber aus oder melden sich nicht mehr. Dieser Charakterzug sagt sehr viel über einen Hundehalter aus. Da der Hund eines der ehrlichsten Wesen überhaupt ist, zeigen Hunde von nicht konfliktfähigen Menschen, auch ein entsprechend nicht konfliktfähiges Verhalten gegenüber ihrem Halter und der Umwelt.

Die Verkrampfung die der Mensch in dieser Situation ausstrahlt, merkt der feinfühlige Hund. Mit der Unsicherheit des Menschen kann der Hund nicht umgehen. Darum beginnt der Hund situativ selber zu entscheiden. Beginnt ein Hund mit einem drohenden und fixierenden Blick gegenüber einem Artgenossen, entsteht zwangsläufig wieder eine neue Konfliktsituation. In dieser Situation kommt auch kein Befehl des Hundehalters mehr an. Der Hund geht in seiner Angst oder Aggression in Verteidigung oder Angriff über. An der Leine kann er ja nicht flüchten.

Meiner Meinung nach, muss die Rangfolge zwischen dem Menschen und dem Hund klar sein. Der Mensch muss lernen wie er gegenüber seinem Hund als Leader auftreten muss und Sicherheit vermitteln kann.

Nur so gelingt es dem Menschen, seinem Hund in einer «problematischen Begegnung» eine entsprechende Sicherheit zu vermitteln.

 

Lösung

Unsere Aufgabe bei Wolfspfoten GmbH ist, den Menschen wieder das nötige Selbstbewusstsein zu vermitteln. Es gilt die Hundehalter zu beschwichtigen. Das tägliche Zusammenleben von Mensch und Hund muss neu definiert werden. 

Der Mensch muss dem Hund mit seinen Gedanken und der Körperhaltung Sicherheit vermitteln. Dazu gehören Lockerheit, das Gehen, die Atmung und die Stimme. Gelingt es dem Hundehalter alle diese vorher genannten Faktoren in Einklang zu bringen und es auch zu Leben – werden sich die Hunde automatisch beruhigen. 

Vielen neuen Hundefreundschaften wird dann fast nichts mehr im Weg stehen. In Kombination mit der Lösung vom Blog «Regeln Zuhause» werden die problematischen Begegnungen entspannt.

Leider können viele Hundehalter dieses souveräne Auftreten nicht mehr selber lernen. Aus diesem Grund coachen wir diese Mensch – Hund Teams bei Wolfspfoten GmbH.

 

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Nächster Blog beinhaltet folgendes Thema: Bella und Bello: Die Leine und das Handling

 

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